Sehr geehrte Damen und Herren,
an der ein oder anderen Stelle wird gerne gefragt, was diese Potentialanalyse denn eigentlich gebracht hat. Sie hat gebracht, dass wir heute, nach einem kleinen Umweg, im Gemeinderat darüber sprechen. Und sie hat gebracht, dass wir über die ersten Anträge dazu abstimmen. Die Anträge haben wir fraktionsübergreifend erarbeitet. Es war schön, wie hier zusammengearbeitet und gemeinsam an einem Strang gezogen wurde, um die Nachtkultur in Freiburg zu erhalten, weiterzuentwickeln und eben auch wirklich konkrete Handlungsmaßnahmen aus der Potentialanalyse abzuleiten. Durch die jahrelange Arbeit der Subkulturszene und auch meiner Liste Urbanes Freiburg ist es somit also gelungen, dass wir über Nachtkultur sprechen, sie mitdenken. Sie wird endlich nicht mehr nur als störenden Lärmfaktor wahrgenommen, sondern als das, was sie ist: Kultur. Und ein wichtiger Standortfaktor für viele Menschen. Jung und alt.
Aus sicherer Quelle haben wir erfahren, dass noch 2026 die Novelle der Baunutzungsverordnung (BauNVO) verabschiedet wird. Musikclubs sollen hier dann endlich als eigene Kategorie geführt werden. Wir können bald also Clubs ermöglichen und Bordelle und Spielhallen unterbinden! Bald kann also in Bebauungsplänen gezielt gesteuert werden, wo Musikclubs möglich sind. Auch hier hilft die Potenzialanalyse, da damit klar wird, auf welche Gebiete in Freiburg ein besonderes Augenmerk gerichtet werden soll. Wir haben mit der Potentialanalyse somit nun eine Grundlage, mit der wir bei zukünftigen Bebauungsplänen und Vorhaben wissen, auf was wir besonders achten müssen, um Nachtkultur nicht zu verhindern sondern zu ermöglichen und zu fördern. Und somit gut, in eine lebendige Stadt einbinden können.

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