PAK-haltiger Terr kann gefährlich für Mensch und Umwelt sein. Bei einer Baustelle in der Wiehre haben Engagierte einen nicht sachgerechten Umgang mit PAK-haltigem Abbruch gemeldet. (https://rdl.de/beitrag/mangelnder-schutz-der-kosovarischen-arbeiter-bei-badenova-bausstelle-der-freiburger-wiehre) Wir haben dies zum Anlass genommen, nachzufragen, wie in der Stadt allgemein mit diesem Problem umgegangen wird.

Sehr geehrter Oberbürgermeister Martin Horn,

im Umweltausschuss am 09.02.26 kam Kritik an dem Umgang mit PAK-haltigem Teer auf einer Baustelle in der Quäkerstraße auf.  Laut Meldungen von Bürger*innen gab es einen unzureichenden Schutz der Arbeiter*innen vor dem PAK-haltigen Teer, ebenso war der Schutz vor Auswaschungen im Abbruch mangelhaft. Wir wollen diesen Vorfall zum Anlass nehmen, nachzufragen, wie allgemein mit schadstoffbelastetem Teer auf Baustellen in Freiburg umgegangen wird und welche Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Umwelt angeordnet werden.

  1. Wird bei Baustellen der Stadt, VAG, Stadtbau und Badenova grundsätzlich im Vorfeld von Aufbrucharbeiten z.B. durch Kernbohrungen beprobt, ob sich PAK-haltiger Teer im Abbruch befinden könnte?
  2. Welche Maßnahmen ergreift die Verwaltung, wenn Meldungen über einen nicht sachgemäßen Umgang mit PAK-haltigem Abbruch eingehen?
  3. Werden beauftragte Firmen grundsätzlich auf den sachgerechten Umgang (Arbeitsschutz, Verhinderung von Auswaschungen, etc.) mit PAK-haltigem Teer hingewiesen?
  4. Wird der Arbeits- und Umweltschutz in diesem Bereich zumindest stichprobenhaft durch die Gewerbeaufsicht geprüft?
  5. Gibt es Kontrollen zum Verbleib der kontaminierten Abfälle?

Wir bedanken uns für die Beantwortung der Fragen

Mit freundlichen Grüßen

Anna Polášek

stellv. Fraktionsvorsitzende FR4U

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