Schutzkonzept gegen intime Bildaufnahmen beantragt
Der Fall eines Mitarbeiters der Uni Freiburg, der über Jahre Frauen in Privaträumen und auf Toiletten gefilmt hat, hat viele Menschen schockiert und verunsichert. Für uns stellt sich die Frage, wie wir solche sexuellen Übergriffe künftig verhindern oder früher aufdecken können. Wir haben beantragt, dass die Stadt ein Schutzkonzept gegen intime Aufnahmen entwickelt. Toiletten und Umkleiden sollten regelmäßig auf versteckte Kameras kontrolliert werden. In unseren Bädern gilt bereits ein Fotoverbot, das stärker bekannt gemacht und kontrolliert werden muss. In textilfreien Saunabereichen könnte ein generelles Handyverbot gelten. Unsere Stadträtin Anna Polášek freut sich, dass der Antrag einstimmig verabschiedet wurde und das Sicherheitsbedürfnis von Frauen ernst genommen wird.

Afghanistan: Versprechen einhalten!
Nach der Machtübernahme der Taliban hat Deutschland afghanischen Ortskräften und Menschenrechtsaktivist*innen Hilfe und Asyl versprochen. Noch immer sitzen Menschen im Nachbarland Pakistan fest, mit der Angst, in die Hände der Taliban abgeschoben zu werden. Die Bundesregierung hat viele Schutzversprechen zurückgezogen und lässt diese Menschen allein. Wir haben angeregt, dass sich Freiburg gegenüber der Bundesregierung bereiterklärt, mehr Menschen aus Afghanistan aufzunehmen. Unsere Stadträtin Felicia Fehlberg findet Versprechen müssen gehalten werden und freut sich, dass dieser Vorstoß eine Mehrheit im Gemeinderat gefunden hat.

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